Weniger ist mehr!

 

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Eines unserer elementarsten Grundbedürfnisse – das Essen – wird immer mehr zur Nebensache: Ein Appell für mehr Genuss und Freude an der wichtigsten Sache der Welt …

Laden Sie sich doch mal selbst zum Essen ein!

Stellen Sie sich vor, Sie laden Ihre neue Bekanntschaft zum ersten Mal bei sich zu Hause zum Essen ein. Was würden Sie zubereiten? Eine Tütensuppe als Vorspeise, die Hähnchenschenkel aus der Tiefkühltruhe zum Hauptgericht und Pudding aus Pulver und Wasser zum Nachtisch? Sicher nicht! Und warum essen Sie das dann, wenn Sie nur für sich kochen? Klar: es geht schnell, es ist billig und, ja „man kann´s essen.“ Zudem kann man so schön bequem auf Vorrat kaufen, denn alles hält wochen- oder monatelang (eigentlich an sich schon ein Grund, darüber nachzudenken).

Natürlich ist anders.

Der Tribut für diese Konsumentenhaltung ist, dass unser Essen weitestgehend industriell produziert wird und der Verbraucher sich über die Herkunft und Herstellung eigentlich keine Gedanken mehr macht. Warum auch: der Joghurt schmeckt doch nach dem was auf der Verpackung steht (dank zugesetzter Aromastoffe), das Fleisch in der verschweißten Plastikschale sieht doch gut aus (dank hoher Sauerstoff- und Stickstoffkonzentration in der Verpackungsluft), der Fruchtsaft für die Kinder ist gesund (dank zugesetzter künstlicher Vitamine) und der Ketchup auf ihren Pommes schmeckt ihnen (dank Geschmacksverstärker und 25% Zuckeranteil).

Nicht verwunderlich: ein Skandal nach dem anderen!

Umso entsetzter sind dann die regelmäßigen Aufschreie, wenn wieder irgendwelche unappetitlichen Einzelheiten und Skandale in den Schlagzeilen auftauchen: Gammelfleisch, Garnelenimitate, Fleischsalate aus Resten, Billigst-Lasagne und Bolognesesauce mit Pferdefleisch, Keimbelastungen, und und und … Warum wundert das eigentlich? Lebensmittel bei Discountern und Supermärkten sind fast ausschließlich industriell produziert. Sie müssen billig sein (ja, die Deutschen sind besonders sparsam wenn´s um ihr Essen geht!), jederzeit und überall verfügbar, müssen sich möglichst lange halten, unkompliziert zubereiten lassen und der gewohnten Geschmackserwartung entsprechen. Das Ergebnis ist eine anonyme Massenproduktion unter enorm hohem Zeit-, Preis- und Absatzdruck: das kann nur zur Lasten der Qualität, der Gesundheit von Mensch und (Nutz-)Vieh, der Umwelt und des Genusses funktionieren. Ohne Chemie, den Einsatz ungelernter Arbeitskräfte, Nachlässigkeiten in der Produktion, Ausnutzung von Gesetzeslücken und so manch heimlicher Schummelei sind die wirtschaftlichen Zwänge der Industrie ja auch kaum noch zu bewältigen!

Immer mehr – immer billiger.

Der Fleischkonsum pro Kopf und Jahr ist in Deutschland zwischen 1961 und 2011 von 64 kg auf 90 kg gestiegen (Statistik des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung). Zwar ist seitdem eine Stagnation auf diesem hohen Level zu verzeichnen, aber gemessen am steigenden Einkommen geben wir immer weniger unseres Nettoverdienstes dafür aus. Logischer Schluss: es wird immer mehr immer billigeres Fleisch gegessen!

Zeit für ein Umdenken!

Wie wär´s: Laden Sie sich doch öfter selbst mal zum Essen ein! Genießen Sie und konsumieren Sie nicht nur. Wenn Sie jemanden einladen, tischen Sie doch auch nur das Beste auf. Sind Sie sich etwa weniger Wert?
Mit einem guten Stück Fleisch vom Qualitätsmetzger wissen Sie genau, was Sie bekommen, wo es herkommt und wer es für Sie gemacht hat. Dass es besser schmeckt ist Ihnen ja ohnehin schon klar, denn sonst würden Sie ja auch für Ihre Gäste beim Discounter einkaufen und nicht beim Metzger, oder? Und so ganz nebenbei leisten Sie noch einen Beitrag für den Tierschutz (wir unterstützen keine Massentierhaltung), die Umwelt (kurze Wege vom Stall bis zum Verbraucher) und die regionale Wirtschaft (wir arbeiten ausschließlich mit lokalen landwirtschaftlichen Betrieben zusammen).

Wir beraten Sie gerne über unser umfangreiches Angebot und wünschen guten Appettit!

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