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Zutaten für die Sauce:

  • Badische Maultaschen
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • 1 mittlere Tropeazwiebel (rote Zwiebel)
  • 1 El Olivenöl
  • ca. 5 Tomaten
  • Greyerzer
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Salz
  • Pfeffer

Knoblauchzehen und Zwiebel in Streifen schneiden und in Olivenöl andünsten. Tomaten halbieren oder je nach Größe in Stücke schneiden und gut durchkochen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

Die fertigen Maultaschen in einer Auflaufform verteilen, mit der Sauce
übergießen und überbacken. Zum Schluss noch etwas Greyerzer darüber reiben – fertig.

Einen guten Appetit wünscht Ihnen

Ihre Metzgerei Bohnert

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Auf der diesjährigen Frühjahrs-Dippemess in Frankfurt am Main ging es wieder einmal um die Wurst. Vom 12. April bis 17. April haben über 31 Metzgereien beim „original Frankfurter Würstchen Festival“ um den Titel des besten Frankfurter Würstchens gewetteifert.

An jedem Abend wurden von einer täglich wechselnden Jury und von den Besuchern zahlreiche Würstchen verkostet und nach Aussehen, Farbe, Knack-Ton und Geschmack bewertet. Von Sonntag bis Montag fanden die Vorrunden statt von denen sich in jeder Runde zwei Metzgereien für das Finale am Freitag den 17. April 2015 qualifizierten.

Mit dabei war in diesem Jahr unser Metzger des Vertrauens, Michael Ebert von der Metzgerei & Feinkost Ebert, der nun als frisch gekürter Würstchenkönig im Interview Rede und Antwort steht.  

Was macht ein gutes Frankfurter Würstchen aus?

Es muss knacken! Und durch die richtige Räucherung eine tolle, kräftige Farbe haben. Biss und Geschmack sind natürlich genauso wichtig…

Wie lange haben Sie an der Rezeptur gearbeitet und was macht Sie so besonders?

Zusammen mit meinem 1. Mann Peter Schulte habe ich nun fast ein Jahr an dem perfekten Frankfurter Würstchen gebastelt. Es darf nur aus Schweinefleisch bestehen und daher ist es gar nicht so leicht, eine schöne dunkle Farbe zu erhalten. Außerdem wollte ich komplett auf Zusatzstoffe verzichten und das macht die Sache doppelt schwer. Wir haben unzählige Würstchen probiert und das Rezept immer wieder leicht verändert. Auch das Räuchern hat uns wirklich Nerven gekostet, aber am Ende hat es wohl ganz gut hingehauen…

War die Konkurrenz hart?

Bei über 30 Mitkonkurrenten kommt man schonmal ins Zittern. Ich habe alle anderen probiert und dennoch keins geschmeckt, welches so authentisch war, wie unseres. Die einen hatten zuviel Knoblauch, die anderen zuviel Fett… Aber natürlich waren hier und da auch welche dabei, die wirklich auch gut schmeckten. Umso spannender wurde es.

Verteidigen Sie Ihren Titel im nächsten Jahr?

Aber klar! Nur haben alle anderen Metzger nun auch wieder ein Jahr Zeit das perfekte Würstchen zu machen. Ich bin gespannt!

Was planen Sie für die Zeit Ihrer Regentschaft?

Hier in Frankfurt ist es toll, diesen Titel zu haben. Da ein „Frankfurter Würstchen“ wirklich nur hier aus der Region kommen darf, und wir ja mitten in der City sitzen ist das unschlagbar! Viele Leute fragen nach den Würstchen und da wir sie auch im Glas verkaufen, ist es das perfekte Geschenk. Auch haben wir mittlerweile einen eigenen Senf, welcher wirklich hervorragend zu den Frankfurten (und natürlich allen anderen Würstchen) schmeckt.

Außerdem haben wir nun ein auch ein tolles, neues Mittagsgericht: Frankfurter Würstchen mit Brot – das sind alles Initiativen, welche aus dem Gewinn resultieren. Aber natürlich muss der normale Betrieb weiterlaufen und auch hier gibt es genug Arbeit.

Aber, als „Würstchenkönig von Frankfurt“ geht das natürlich alles leichter von der Hand 🙂 

MdV - Fehlt noch was

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„Antibiotikaresistente Keime im Wurstregal“, verkünden die Medien in aktuellen Meldungen der letzten Tage und lassen die Verbraucher erneut mit der Frage zurück: „Was kann ich denn überhaupt noch essen?“ Dabei ist die Antwort recht einfach: ein Interview mit Jochen Bohnert bringt Klarheit.

Eines vorweg: Panikmache ist fehl am Platz!

Wie so oft, wenn es um Horror-Meldungen rund um unsere Lebensmittel geht, könnte man hinzufügen. Plakative Nachrichten sind das Geschäft der Medien und ein probates Mittel, um gehört oder gelesen zu werden. Zusammen mit der berechtigten Sensibilität der Verbraucher für Themen rund um Gesundheit und Nahrung wird manches Mal eine Kettenreaktion ausgelöst, die den Blick für die Fakten verstellt. Trotzdem ist es gut und richtig, die möglichen Folgen der Verwendung von Antibiotika in der Viehzucht und deren Auswirkung auf die Konsumenten immer wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

Was sind die Fakten? 

Ein unabhängiges Labor hat im Auftrag der Grünen Wurstwaren untersucht, die stichprobenartig in Discountern, Supermärkten und Bäckereien entnommen wurden. In 13 deutschen Städten kamen 63 Proben zusammen – in jeder sechsten Wurstprobe, in jedem fünften Mettbrötchen und sogar in zwei von drei Produkten aus Putenfleisch fanden die Prüfer sogenannte EBSL-Keime. Das sind Krankheitserreger, die eine Resistenz gegen Antibiotika entwickelt haben. Beim Verzehr der Lebensmittel reichern sich die Keime im Darm des Menschen an und vermehren sich. Eine akute Lebensgefahr besteht dabei für niemanden. Aber: Insbesondere für Kinder, Alte und Kranke kann dies zum Problem werden, da sich die Resistenz überträgt. Die Folge: Eine Bekämpfung von Infektionen durch Antibiotika ist nicht mehr wirksam durchführbar.

Was ist die Ursache?

Auf den Punkt gebracht: die Massentierhaltung in der industriellen Viehzucht. Die Haltung riesiger Stückzahlen auf engem Raum begünstigt die epidemieartige Ausbreitung von Krankheiten unter den Tieren. Schnell ist nicht nur der gesamte Viehbestand bedroht, sondern auch die Existenz des Betriebes. Daher kommen vorsorglich Antibiotika zum Einsatz: tonnenweise, leichtfertig ohne akuten Grund und teilweise falsch angewendet.

Haben Verbraucher keine andere Wahl?

Doch! Es gab mal eine Zeit, da führte der erste Weg zum Fleisch- oder Wurstkauf nicht in den Supermarkt oder Discounter, sondern zum Metzger um die Ecke. Der hatte einen richtigen, unverwechselbaren Namen – und mit diesem guten Namen stand er für das was er mit Leidenschaft tat und mit ruhigem Gewissen verkaufte. Schlechte Qualität, gesundheitsgefährdende Produkte und anonymer Service hätten ihm seine Kunden kaum verziehen. Von seinem Berufsethos mal ganz abgesehen. Die gute Nachricht: Das gibt es auch heute noch – bei den Metzgern des Vertrauens!

Die Metzger des Vertrauens sind „ein Zusammenschluss von fleischverarbeitenden Familienbetrieben, die gemeinsam ein neues Bewusstsein für Qualitätsprodukte aus der Region schaffen möchten.“, so der einleitende Satz auf der Internetseite: www.metzger-des-Vertrauens.de. Jochen Bohnert, ein Mitglied in diesem Verbund erläutert in einem Gespräch, warum Kunden der Qualitätsmetzger von der Diskussion um Keimbelastungen im Fleisch nicht betroffen sind: „Wir beziehen unser Fleisch ausschließlich von familiengeführten, traditionellen Landwirtschaftsbetrieben aus der Region: Qualivo-Betriebe für Schwein, Kalb und Rind sowie Kikok-Geflügel von Borgmeier. Die Philosophie von Qualivo und Borgmeier gründet auf einem natürlichen und ursprünglichen Verhältnis zum Tier und zur Umwelt. Das Ziel: höchste Fleisch-Qualität und Genuss. Das Vieh wird in den Traditions-Betrieben artgerecht gehalten: mit genügend Raum, ohne Zusatz von Medikamenten im Futter und genug Zeit für naturgemäßes Wachstum ohne Wachstumsbeschleuniger. Strenge Kontrollen und hohe Transparenz sorgen zudem für einen hohen Qualitätsstandard. Kurze Wege vom Hof zum Schlachthaus vermeiden Stress bei den Tieren, sind umweltfreundlich und fördern den regionalen wirtschaftlichen Gedanken.“

Und es geht ganz ohne Antibiotika?

„Nein! Aber solche Mittel kommen nur zum Einsatz, wenn es einen konkreten Grund gibt, also wenn Krankheitsanzeichen auftauchen. Das lässt sich bei aller Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nie völlig vermeiden; aber: Medikamente werden nur punktuell und zeitlich befristet bis zum Abklingen der Symptome eingesetzt und tiermedizinisch korrekt angewendet; die Aufsichts-Behörden erhalten sofort eine Meldung. Das behandelte Vieh wird der Schlachtung erst zugeführt, wenn die Antibiotika im Körper der Tiere abgebaut sind. Daher kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass in unseren Metzgereien bestimmte Produkte für kurze Zeit nicht mehr angeboten werden – aber mal ehrlich: Bieten wir nicht immer genügend leckere Alternativen an? Und ist es für Sie als Kunde nicht beruhigend zu wissen, dass Sie nur 100% einwandfreie Ware erhalten?  Dafür stehen wir, Ihre Metzger des Vertrauens, mit unserem guten Namen – wie in alten Zeiten!“

 

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Eines unserer elementarsten Grundbedürfnisse – das Essen – wird immer mehr zur Nebensache: Ein Appell für mehr Genuss und Freude an der wichtigsten Sache der Welt …

Laden Sie sich doch mal selbst zum Essen ein!

Stellen Sie sich vor, Sie laden Ihre neue Bekanntschaft zum ersten Mal bei sich zu Hause zum Essen ein. Was würden Sie zubereiten? Eine Tütensuppe als Vorspeise, die Hähnchenschenkel aus der Tiefkühltruhe zum Hauptgericht und Pudding aus Pulver und Wasser zum Nachtisch? Sicher nicht! Und warum essen Sie das dann, wenn Sie nur für sich kochen? Klar: es geht schnell, es ist billig und, ja „man kann´s essen.“ Zudem kann man so schön bequem auf Vorrat kaufen, denn alles hält wochen- oder monatelang (eigentlich an sich schon ein Grund, darüber nachzudenken).

Natürlich ist anders.

Der Tribut für diese Konsumentenhaltung ist, dass unser Essen weitestgehend industriell produziert wird und der Verbraucher sich über die Herkunft und Herstellung eigentlich keine Gedanken mehr macht. Warum auch: der Joghurt schmeckt doch nach dem was auf der Verpackung steht (dank zugesetzter Aromastoffe), das Fleisch in der verschweißten Plastikschale sieht doch gut aus (dank hoher Sauerstoff- und Stickstoffkonzentration in der Verpackungsluft), der Fruchtsaft für die Kinder ist gesund (dank zugesetzter künstlicher Vitamine) und der Ketchup auf ihren Pommes schmeckt ihnen (dank Geschmacksverstärker und 25% Zuckeranteil).

Nicht verwunderlich: ein Skandal nach dem anderen!

Umso entsetzter sind dann die regelmäßigen Aufschreie, wenn wieder irgendwelche unappetitlichen Einzelheiten und Skandale in den Schlagzeilen auftauchen: Gammelfleisch, Garnelenimitate, Fleischsalate aus Resten, Billigst-Lasagne und Bolognesesauce mit Pferdefleisch, Keimbelastungen, und und und … Warum wundert das eigentlich? Lebensmittel bei Discountern und Supermärkten sind fast ausschließlich industriell produziert. Sie müssen billig sein (ja, die Deutschen sind besonders sparsam wenn´s um ihr Essen geht!), jederzeit und überall verfügbar, müssen sich möglichst lange halten, unkompliziert zubereiten lassen und der gewohnten Geschmackserwartung entsprechen. Das Ergebnis ist eine anonyme Massenproduktion unter enorm hohem Zeit-, Preis- und Absatzdruck: das kann nur zur Lasten der Qualität, der Gesundheit von Mensch und (Nutz-)Vieh, der Umwelt und des Genusses funktionieren. Ohne Chemie, den Einsatz ungelernter Arbeitskräfte, Nachlässigkeiten in der Produktion, Ausnutzung von Gesetzeslücken und so manch heimlicher Schummelei sind die wirtschaftlichen Zwänge der Industrie ja auch kaum noch zu bewältigen!

Immer mehr – immer billiger.

Der Fleischkonsum pro Kopf und Jahr ist in Deutschland zwischen 1961 und 2011 von 64 kg auf 90 kg gestiegen (Statistik des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung). Zwar ist seitdem eine Stagnation auf diesem hohen Level zu verzeichnen, aber gemessen am steigenden Einkommen geben wir immer weniger unseres Nettoverdienstes dafür aus. Logischer Schluss: es wird immer mehr immer billigeres Fleisch gegessen!

Zeit für ein Umdenken!

Wie wär´s: Laden Sie sich doch öfter selbst mal zum Essen ein! Genießen Sie und konsumieren Sie nicht nur. Wenn Sie jemanden einladen, tischen Sie doch auch nur das Beste auf. Sind Sie sich etwa weniger Wert?
Mit einem guten Stück Fleisch vom Qualitätsmetzger wissen Sie genau, was Sie bekommen, wo es herkommt und wer es für Sie gemacht hat. Dass es besser schmeckt ist Ihnen ja ohnehin schon klar, denn sonst würden Sie ja auch für Ihre Gäste beim Discounter einkaufen und nicht beim Metzger, oder? Und so ganz nebenbei leisten Sie noch einen Beitrag für den Tierschutz (wir unterstützen keine Massentierhaltung), die Umwelt (kurze Wege vom Stall bis zum Verbraucher) und die regionale Wirtschaft (wir arbeiten ausschließlich mit lokalen landwirtschaftlichen Betrieben zusammen).

Wir beraten Sie gerne über unser umfangreiches Angebot und wünschen guten Appettit!

Die Metzger des Vertrauens sind ein Zusammenschluss von fleischverarbeitenden Familienbetrieben, die gemeinsam ein neues Bewusstsein für Qualitätsprodukte aus der Region schaffen möchten.

Kleinere Metzgereibetriebe haben gegen die gigantische Fleischindustrie der Supermärkte, Discounter und Großhändler mit ihren Dumping-Preisen heute nur dann eine Chance, wenn sie sich über die besondere Qualität ihrer Produkte, über ein hervorragendes, selektives Sortiment und über einen exzellenten Service im Markt positionieren. Daher steht der fachliche Austausch untereinander und die Pflege des qualitativen Metzgerhandwerks im Mittelpunkt.

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